In dieser kunsthistorischen Darstellung werden die Prinzipien dargelegt, aus denen die moderne Kunst ihren formalen und gedanklichen »Spielraum« bezieht. Die Problematik der Gegenwartskunst wird bis in ihre Wurzeln, die in das Mittelalter, die Renaissance und den Manierismus reichen, zurückverfolgt. Die Dialektik von Kunst und Kunstlosigkeit sowie der Gegensatz von »Realistik« und »Abstraktion« werden in ihren Extremen gegenübergestellt. Aus dieser Sicht gewinnt die Variationsbreite der modernen Kunst einen überraschend klaren und überschaubaren Umriss.
Das Buch zeichnet die Ereignisse mit kritischer Sympathie. Es will weder Weihrauch verbreiten noch eine faktenbeladene Chronik der Ereignisse geben, sondern strukturelle Zusammenhänge und Verbindungen herausgreifen.