Seit den sechziger Jahren fragt die Literaturwissenschaft verstärkt nach ihren theoretischen Grundlagen. Dabei greift sie auf Erkenntnisse aus der Medien- und Kulturtheorie, Ästhetik und Sprachwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Psychologie und Geschichtstheorie zurück.
Dieses Lexikon zieht eine erste Summe. Es orientiert über rund 400 Hauptwerke der Literaturtheorie. Die Artikel wurden von mit den jeweiligen Werken besonders vertrauten Autorinnen und Autoren verfasst. Sie bieten neben wertvollen bibliographischen Angaben eine Charakterisierung von Aufbau und Zentralgedanken des betreffenden Werkes, Hinweise zu dessen Wirkung sowie Literaturangaben. Ergänzend zu den alphabetisch nach Titeln angeordneten Werkartikeln wird das weite Gebiet der Literaturtheorie erschlossen durch ein Autoren- und Werke-Register, einen Überblick nach Sachgebieten sowie ein Register mit Sachbegriffen.