Hadumod Bußmann

Hadumod Bußmann, geboren in Frankfurt am Main, studierte Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte. Während ihres Studiums verbrachte sie längere Zeit in London und Paris, arbeitete als Theaterübersetzerin und war mehrere Jahre als Lektoratsassistentin tätig. Sie promovierte 1967 mit einer textkritischen Untersuchung über Eilhart von Oberges ›Tristrant‹. Bis 1997 unterrichtete sie Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität München, seither ist sie freie Autorin und Publizistin in den Bereichen ›Wissenschaftsgeschichte von Frauen‹ und ›Geschlechterdifferenz und Sprache‹. Publikationen: Bedrohlich gescheit – ein Jahrhundert Frauen und Wissenschaft in Bayern (hg. mit Hiltrud Häntzschel, München 1997); Gender across language (hg. mit Marlis Hellinger, 3 Bde., Amsterdam 2000ff.); Genus. Geschlechterforschung/Gender Studies in den Kultur- und Sozialwissenschaften (hg. mit Renate Hof, Stuttgart 2. Aufl. 2005), Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchet. Die ungewöhnliche Geschichte der Theresa Prinzessin von Bayern, München 2014.