Klassiker

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Amiredschibi, Tschabua
Lichtenfeld, Kristiane (Übersetzerin)

Data Tutaschchia

Der edle Räuber vom Kaukasus

»Mein Sohn, das zerschmolzene Wachs einer niedergebrannten Kerze ist für sich genommen wunderschön, doch tritt darin auch jene Schönheit zutage, welche leise schimmernd das Dunkel verscheucht hat.« – Als Data Tutaschchia als Gesetzloser in den Untergrund geht, schreibt man das Jahr 1885. In Georgien, als Teil des Russischen Zarenreichs, toben die Vorboten der Oktoberrevolution, die dem Land letztlich die Unabhängigkeit bringen wird. Die Politik ist dabei nicht die Sache des edlen Räubers mit der magischen Aura; was ihn umtreibt, ist der Egoismus, vor allem aber die Käuflichkeit der Menschen, gegen die er kämpft bis aufs Blut und an denen er zu verzweifeln droht. Und er hat einen mächtigen und klugen Widersacher. Am Ende klüger als er?

Data Tutaschchia ist in seinem Land zum Nationalhelden geworden, der Roman in Georgien und Russland zum Sensationserfolg. Erstmals auf Deutsch übersetzt hat ihn Kristiane Lichtenfeld.

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1. Auflage 2018, 696 Seiten, Halbleinen, 700 g
ISBN 978-3-520-61001-0
29,90 EUR (inkl. MwSt.)

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Cadhain, Máirtín Ó
Haefs, Gabriele (Übersetzerin)

Máirtín Ó Cadhain: Grabgeflüster

Stellen Sie sich vor, Sie sind tot, und das ganze Elend geht einfach weiter. In Máirtín Ó Cadhains »Grabgeflüster« sind sämtliche Protagonisten tot und begraben, doch unter der Erde treffen sie sich wieder. Ó Cadhains Kultroman von 1949 – das Buch der Bücher des gälischsprachigen Irland. »Ein Meisterstück der literarischen Moderne« (FAZ) »Dieser Autor ist eine veritable Entdeckung« (Denis Scheck)

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1. Auflage 2017, 461 Seiten, Halbleinen, 500 g
ISBN 978-3-520-60101-8
24,90 EUR (inkl. MwSt.)

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Cadhain, Máirtín Ó
Haefs, Gabriele (Übersetzerin)

Máirtín Ó Cadhain: Der Schlüssel

Novelle

J., Papierbeauftragter im Verwaltungsdienst, wird versehentlich in seinem fensterlosen Büro eingeschlossen. Das Problem: Da es sich um einen nie dagewesenen Fall handelt, gibt es keine vorgeschriebene Vorgehensweise, und so macht es die Bürokratie unmöglich, die Tür zu öffnen …
Eine äußerst schwarzhumorige Bürokratiesatire von Ó Cadhain, dem gälischen Joyce – quicklebendig, meisterhaft erzählt und, obwohl typisch irisch, nicht zu Unrecht als kafkaesk bezeichnet. In Irland längst ein Klassiker, der dabei so frisch und aktuell wirkt, als sei er gestern geschrieben worden. »Eine grandiose Bürokratiesatire« (Denis Scheck), »Ein sprachliches Feuerwerk« (Ralf Sotschek in der taz)

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1. Auflage 2016, 100 Seiten, Halbleinen, 250 g
ISBN 978-3-520-60001-1
16,90 EUR (inkl. MwSt.)

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Haefs, Gabriele (Übersetzerin)
Kielland, Alexander L.

Jakob

Roman

»Dass dieser ungeheure Haufen Geld, auf unsaubere und unanständige Weise zusammengerafft, inzwischen bis nach Stockholm stank, darüber staunten sie, und sie machten sich ihre Gedanken. War es dann im Grunde nicht sinnlos für sie selbst und ein Unrecht ihren Kindern gegenüber, diese zu der Ehrlichkeit zu erziehen, die angeblich am längsten währte? Denn das alles stimmte doch überhaupt nicht. Und nahm man den Kindern nicht die Möglichkeit, im Leben nach oben zu kommen, wenn man sie zwang, zu lesen und zu lernen, und ihnen Achtung vor dem Wissen beibrachte, während man ihnen vorenthielt, dass der Weg von unten nach oben in der Gesellschaft den Gierigen offenstand, die sich niemals schämten, den Heuchlern, die nie mit der Wimper zuckten.
Doch vor dem großen Mann selbst zogen alle ihre Stacheln ein, und die Stadt lag ziemlich einhellig vor ihm auf dem Bauch, als er im Sommer aus dem Parlament zurückkehrte.«

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1. Auflage 2019, 220 Seiten, Halbleinen, 316 g
ISBN 9783520612014
19,90 EUR (inkl. MwSt.)

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Mickiewicz, Adam
Schamschula, Walter

Pan Tadeusz

oder der letzte Einritt in Litauen

Bezeichnet als das letzte große Nationalepos des europäischen Kulturkreises, zeichnet Mickiewicz’ »Pan Tadeusz« ein liebevolles Panorama der polnischen Geschichte des frühen 19. Jahrhunderts. Erzählt wird die Geschichte von zwei heftig zerstrittenen Adelsfamilien und der Liebe zwischen Tadeusz, Erbe der Soplicas, und Zosia aus der Familie Horeszko. Ein Aufstand gegen die Russen wird vorbereitet; schließlich scheint der Einmarsch der napoleonischen Truppen alles zum Guten zu wenden.
Das polnische Nationalepos ist in Polen bis heute das meistgelesene Buch nach der Bibel. Walter Schamschula hat dem deutschsprachigen Publikum das Geschenk gemacht, diesen Klassiker der Weltliteratur in seiner ursprünglichen Form ins Deutsche zu übertragen: als sprachliches Kunstwerk.

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1. Auflage 2018, 396 Seiten, Halbleinen, 500 g
ISBN 978-3-520-61101-7
29,90 EUR (inkl. MwSt.)

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Haefs, Gabriele (Übersetzerin)
O'Duffy, Eimar

King Goshawk und die Vögel

Roman

Ein Mann, ein Wort – King Goshawk hat Guzzelinda alle Singvögel der Welt versprochen, und die soll sie auch bekommen. Warum er das kann? Weil er der reichste Mann der Welt ist. Wer fortan ein Vögelchen singen hören will, muss dafür bezahlen. Nur einem geht das gründlich gegen den Strich, und der, da von den Menschen keine Hilfe zu erwarten ist, ruft einen sagenhaften keltischen Krieger herbei, der antritt, um die Singvögel – und die Welt – zu retten.
So beginnt Eimar O’Duffys sprachmächtige, urkomische Satire auf eine Welt, die einem bedenklich bekannt vorkommt. Satire oder Science Fiction? Natürlich beides. Vor allem aber köstliche Unterhaltung, entdeckt und erstmals übersetzt von Gabriele Haefs.

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1. Auflage 2019, 276 Seiten, Halbleinen, 367 g
ISBN 9783520607010
20,00 EUR (inkl. MwSt.)

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Haefs, Gabriele (Übersetzerin)
Cadhain, Máirtín Ó

Die Asche des Tages

Roman

Skurril, komisch und tieftraurig zugleich

Jeder kennt diese Situation: Man schiebt etwas so lange vor sich her, bis es fast unmöglich erscheint, es noch in Angriff zu nehmen. Wenn es sich aber um die Beerdigung der eigenen Frau handelt, wird es doch irgendwann brenzlig. So geht es N., der gerade seine Frau verloren hat und sich nun um die Beerdigung kümmern müsste, aber statt dessen irrt er verloren durch Dublin, ohne Geld, Plan oder Whiskey, während die Menschen um ihn herum ihren Verrichtungen nachgehen, als wäre nichts geschehen. Allein mit seiner Trauer und seinem Gedankenkarussell, weiß er weder wohin, noch was zu tun ist – und indem die Zeit verstreicht, wird es immer unmöglicher, nach Hause zurückzukehren, wo zu allem Überfluss noch die bösen Schwestern seiner Frau lauern.

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1. Auflage 2020, 160 Seiten, Halbleinen, 239 g
ISBN 9783520603012
18,00 EUR (inkl. MwSt.)

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Haefs, Gabriele (Übersetzerin)
O'Duffy, Eimar

Esel im Klee

Roman

Vor den Erfahrungen von großen Menschheitskrisen, des Ersten Weltkriegs und der Weltwirtschaftskrise, schrieb Eimar O’Duffy 1931 diesen fulminanten Roman, der urkomisch, verblüffend aktuell und ein selten exquisiter Lesegenuss ist.

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1. Auflage 2020, 320 Seiten, Halbleinen, 367 g
Erscheinungsdatum: 15.10.2020,
ISBN 9783520608017
20,00 EUR (inkl. MwSt.)

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